Stammtisch-Rückblick März

Großbritanniens junge Wilde im Gepäck

Detailaufnahme Kupferkesselrand in der Käserei Robert Dommel aus dem Jahr 1964

Bereit zur Verkostung der neugierigen Berliner Käse-Gesichter: Weichkäseglück aus Großbritannien.


Frisch aus Großbritannien im Handgepäck gab es beim monatlichen Berliner Käse-Stammtisch im März Weichkäseglück von der nördlichsten Spitze Suffolks und aus den Cotswolds in Gloucestershire – keine Geringeren als den Baron Bigod von Fen Farm Dairy (Waves of Joy!) und der cidergewaschene Yarlington von King Stone Dairy

Nach ein paar einordnenden Worten zu Käserei, Kultur und Kontext war die Überraschung groß: Wie vollmundig und aromatisch beide Käse – trotz Pasteurisierung – auf der Zunge lagen. 

Jonny Crickmore von der Fen Farm Dairy und David Jowett sind zwei der jungen Gesichter des britischen Käsehandwerks, die sich ihrer Region mit Laib und Seele verschrieben haben. Ihre Signature Cheeses waren bei uns auf dem Berliner Käse-Tisch kulinarisch wie kulturell jedenfalls ein Hochgenuss.

Liegt es an den sattnassen Marschwiesen Suffolks? An der Montbéliarde-Herde auf der Fen Farm? Schmeckt man im Weichkäse aus Gloucestershire eher die wilde Herdenmischung frei lebender Kühe oder das mineralisch-kräuterwürzige Terroir der Cotswolds? Wie viel Prozent Fett hat der wohl?

Käsegesichter unter sich. Sehr nerdige Fragen. Ich liebe es jedes Mal.

Montbéliarde-Kühe in ihrem Winterquartier auf der Fen Farm Dairy in Suffolk im Heu

Käseverkäuferin Natascha Gisselmann war eines der vielen Gesichter der Runde, die mit sichtbarer Freude – hier gerade den Yarlington – britisches Weichkäseglück kosteten.


Nach dem Verkosten gab es wie immer den Käseschein für den Baron Bigod und den Käseschein für den Yarlington mit allen Hard Facts – und QR-Code zur Reportage.

Save the Date

Der nächste Berliner Käse-Stammtisch in Berlin steht am 5. April an. Wir treffen uns wie immer um 17 Uhr im BRLO in Charlottenburg. 

Ein Käse von meiner Reise ist im Gepäck, ich verliere wenige Sätze zu Käserei, Kultur und Kontext, wir probieren – und danach gehört der Tisch euch. Was du isst, was du trinkst, wie lange du bleibst: ganz dir überlassen. 

Falls du beim nächsten Mal mit dabei sein magst, schreib mir gerne eine E-Mail.

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